Jubiläum: 55 Jahre Poison Ivy

Obwohl man ihr das Alter nicht ansieht, ist Poison Ivy im Juni 1966 in Batman Vol. 1 #181 erschienen. Robert Kanigher und Sheldon Moldoff, ihre Schöpfer, zogen für die Femme Fatale das Pin Up Model Bettie Page visuell und die Protagonistin aus „Rappaccinis Tochter“ charakterlich als Vorlage heran. Über die Jahrzehnte hinweg diente Poison Ivy mit ihrem Ökoterrorismus als Gegenspielerin von Batman, versuchte aber immer wieder mit ihm anzubandeln. Dabei griff sie auf diverse Pflanzenkräfte und Pheromone zurück, die ihr durch Experimente verliehen wurden. Je moderner die Zeiten wurden, desto stärker änderte sich auch die Darstellung von Poison Ivy, sodass die betörende Frau auch häufiger mit Catwoman und Harley Quinn als Gotham City Sirens auftrat und dabei als Anti-Heldin oder gar Heldin agierte.

Poison Ivys Auftritte in Medien abseits der Comics sind zahlreich. Bei den Filmen bleibt wohl Uma Thurman aus „Batman & Robin“ den meisten im Gedächtnis, während im Bereich der Serien sowohl Real- als auch Animationsserien nennenswert sind. Dabei stechen Rollen in Gotham (mehrere Darstellerinnen), der Animationsserie von Harley Quinn (gesprochen von Lake Bell) und das DC Animated Universe (alle von Diane Pershing vertont) auf. Auch in Videospielen ist Poison Ivy vertreten, so ist sie in der gesamten Lego Batman Reihe spielbar und in Injustice 2. Auch in der Arkham Spieleserie ist sie ein zentraler Charakter.

Debüt Cover: Batman Vol. 1 #181 Cover by Carmine Infantino

© by DC Comics

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