Wonder Woman – Dead Earth 1

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

Das Verlorene Paradies

Die Amazone Wonder Woman erwacht in einer wilden postapokalyptischen Zukunft, in der die letzten Menschen ums Überleben kämpfen. Bizzarre Monster terrorisieren diese fast gänzlich tote Erde. Unter den wenigen Menschen, die noch am Leben sind, herrschen Misstrauen und Gewalt. Um herauszufinden was mit der Welt passiert ist, die zu beschützen Diana einst geschworen hat, schließt sie sich einer Gruppe Jäger aus einer der letzen Siedlungen an…

Review

Mit Wonder Woman: Dead Earth 1 wird uns dank Panini ein weiterer DC Black Label Titel auf Deutsch präsentiert. In bester „ Mad Max“ und „Old Man Logan“ Manier verschlägt es hier die Prinzessin aus Themyscira in eine dystopische Zukunft und ob es sich lohnt, mit auf die Reise zu gehen, das erfahrt in in den folgenden Zeilen.

Inhalt

Wonder Woman Dead Earth 1 bedient sich, einem altbekannten Rezept: Eine gealterte Heldenfigur findet sich einer düsteren Zukunft ausgesetzt und muss sich ihren Weg durch diese neue bedrohliche Umgebung bahnen.

Im Falle von Diana erwischt es nun die titelgebende Amazonenprinzessin. Diese erwacht scheinbar nach einem langen Schlaf in der verlassenen Bathöhle und macht Bekanntschaft mit einem kleinen Plündertrupp mit dem sie sich zusammentut.
Gemeinsam mit dem kleinen Trupp wagt sich die Prinzessin Themysciras in die Ödnis, um den verbleibenden Überlebenden zu helfen und herauszufinden was in all den Jahren geschehen ist.

Die Einführung in diese fremde Zukunft, voller Gefahren wird faszinierend inszeniert. Man möchte als Leser wissen was passiert ist und was es mit den bedrohlichen Wesen auf sich hat. Welche nun die Erdoberfläche bevölkern und die verbliebenen Menschen terrorisieren.

Autor und Zeichner Daniel Warren Johnson bewegt sich mit Dead Earth in seiner Komfortzone, denn zu den großen Inspirationen des Autors gehören Filme wie Mad Max oder Dune. Das Johnson ein Händchen für Stories mit einem post-apokalyptischen Setting hat, merkt man bereits in den ersten paar Seiten.

Wirkliche Antworten bekommen wir in diesem Band erst einmal nicht, denn nach nur 52 Seiten ist das erste Kapitel auch schon abgeschlossen. Allerdings liegt eben in der Kürze die Würze und man ist trotz dem geringen Umfang angefixt und neugierig auf die weiteren Kapitel. Zumal dieser erste Band auch eine Menge Actionkost bietet.

Optik

Autor Daniel Warren Johnson ist gleichzeitig auch der Hauptzeichner seiner Story. Ihm zur Seite steht sein Langzeit-Kollaborationspartner Mike Spicer der für die Kolorierung zuständig ist.
Der zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftige Stil erinnert an eine Mischung aus alten Mangas und franko-belgischen Graphic Novels wie Tim &Struppi.

Mir haben die Zeichnungen relativ gut gefallen und ähnlich wie beim Black Label Vorgänger Batman: Damned erscheint auch Dead Earth hierzulande im großen Albumformat, wodurch die franko-belgisch anmutenden Illustrationen -nicht nur formattechnisch- passend präsentiert werden.

Fazit

Wonder Woman Dead Earth 1 ist ein solider Startschuss für eine hoffentlich größere Story. Leider etwas schwer zu verdauen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen hat man Stories in so einem Setting schon mehrmals gehabt. Zum anderen könnten die noch kryptische Handlung sowie die gewöhnungsbedürftigen Zeichnungen eine Hürde darstellen, an denen sich viele Leser stören.

Mir hat der Band zwar gefallen und ich habe vor diese Reihe bis zum Ende zu lesen, rate aber jeden interessierten sich vorher die ein oder andere Leseprobe zu Gemüte zu führen bevor der Kauf getätigt wird.

Autor: Daniel Warren Johnson

Zeichner: Daniel Warren Johnson; Mike Spicer

Inhalt: Wonder Woman: Dead Earth 1

Preis: 13€

Erstveröffentlichung: 12.05.2020

Format: Hardcover

Seiten: 52

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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