Rezension: Nightwing 11 – Der Sohn des Jokers

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

Im Bann des Jokers

Dick Grayson ist nicht mehr Nightwing. Nach einer Kopfverletzung hat er seine Erinnerung an seine Zeit als Superheld und Gefährte von Batman verloren. Und genau das macht sich der Joker zunutze, als er den Krieg gegen den Dunklen Ritter vorbereitet. Er und seine neue Gefährtin, die sadistische Punchline, kommen in die Stadt Blüdhaven, in der Dick jetzt als Ric Grayson lebt, um ihn zu ihrem Verbündeten zu machen!

Kann Batgirl ihren einstigen Geliebten aus den Fängen des Jokers befreien? Oder werden sie beide Opfer des Joker War?

Review

Dieser Band setzt kurz vor dem JokerWar-Crossover und vor den aktuellen Heften Batman 49 & 50 ein. Durch die durchweg eher mäßige Reihe von Nightwing wird von dem Band nicht viel erwartet, lediglich der Abschluss der Storyline von Dicks Identitätskrise. Also dann mal ran an den Speck!

Inhalt

Wie schon in den vorherigen Bänden ist Dick in einem Dauerkampf, welche Erinnerungen der Wahrheit entsprechen. Das selbsternannte Nightwing Team kämpft mit den Folgen von Talons Angriff und Sap will sich nicht geschlagen geben. Das wird ihm zum Verhängnis, da er Joker in die Arme läuft und dadurch um sein Leben ringt. Joker wäre nicht Joker, wenn er keine Ablenkung nutzt, um sein Ziel zu erreichen. Er stibitzt den Identitätskristall, jubelt Dick wieder neue falsche Erinnerungen unter und zieht ihn somit auf seine Seite. Seine Freundin Bea versucht alles, um ihn zu retten und wendet sich an Batgirl.

Spannungstechnisch ist der Band durchaus lobenswert, da es keine Durchhänger gibt. Aus der bisherigen Nightwing Reihe ist es ebenfalls der Band, der am meisten fesselt. Es passiert alles so schnell hintereinander, dass man einfach weiterlesen möchte. Nachteilig ist dennoch, dass manche Panels durch dieses schnelle Storytelling zwar nicht überflüssig erscheinen, aber gar nicht richtig wahrgenommen werden. Gerade Panels ohne Text überfliegt man schon mal gerne in dem Band.

Optik

Optisch macht der Band Nightwings Artistenkarriere Konkurrenz. Auch wenn ein Zeichnerwechsel bei den Heften vorliegt, so nimmt man dies nicht wahr. Beide Zeichner haben einen großen Unterschied, wann sie viele Details einsetzen, wann weniger. Dadurch wirken die Panels teilweise sehr plastisch und glatt, was gegen das bekannte Bild von der Batfamilie spricht. Farblich ist jedoch lobenswert, dass es passend düster bleibt bis auf die wenigen Panels, die zum Höhepunkt der Story führen. Dort wurden etwas hellere Farben eingesetzt, was jedoch in dem Moment Jokers Art und Weise unterstützt.

Fazit

Es tut dem Band gut, wenn man beinahe erwartungslos liest. Inhaltlich ist er durchaus endlich auf einem aufsteigenden Ast, am meisten durch das Ende der Identitätskrise von Nightwing. Zudem ist die Art und Weise wie der Teaser aus dem letzten Band bezüglich Jokers Auftritt wieder aufgegriffen wird, sehr gut in die schon vorhandene Story eingebaut. Optisch sind zwar ein paar Abstriche in Kauf zu nehmen, dafür ist es jedoch der spannendste Band aus der Reihe, besser spät als nie. Man kann nur hoffen, dass Nightwing wieder weiter an Schwung aufnimmt.

Autor: Dan Jurgens

Zeichner: Ryan Benjamin, Ronan Cliquet

Inhalt: Nightwing #70-74

Preis: 15€

Erstveröffentlichung: 13.04.2021

Format: Softcover

Seiten: 132

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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Eine Antwort

  1. 13. April 2021

    […] Nightwing 11 […]

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