Rezension: Legion of Super-Heroes 1 – Superboy und die Legion

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

Die Jungen Helden der Zukunft!

Ein legendäres Artefakt aus der Heldenära des 21. Jahrhunderts versetzt die Zukunft in Aufruhr! Gerade als Superboy in die Legion der Superhelden aufgenommen werden soll, entbrennt eine mörderische Hetzjagd auf ein wiederentdecktes Relikt voller unheimlicher, gewaltiger Macht! Cosmic Boy, Brainiac 5, Saturn Girl, Chameleon Boy und die anderen Legionäre geraten zwischen die Fronten der marodierenden Horraz-Piraten, des kriegerischen Planeten Rimbor und der undurchsichtigen Präsidentin der United Planets und die wollen Aquamans Dreizack in ihren Besitz bringen! Dazu: Wie entstand die Legion, und wird Robin ebenfalls ein Legionär?

Review

Die Legion der Superhelden hat eine lange Historie im DC Universum, die eng mit den Abenteuern des Jugendlichen aus Stahl, Superboy verknüpft ist. 1958 Geschaffen von Otto Binder und Al Plastino, erschien die Legion erstmals in der Ausgabe #247 von Adventure Comics. Dort reisten die 3 Legionäre Cosmic Boy, Lightning Boy, und Saturn Girl vom 30. Jahrhundert in der Zeit des damaligen Smallville, um den jungen Clark Kent einzuladen, der Liga beizutreten.

In den Staaten waren die Abenteuer der Legion mit und ohne Superboy lange relativ populär und deren Titel könnte man durchaus als Traditions-Reihen bei DC Comics bezeichnen. Nachdem die letzte Legion of Superheroes Hauptserie 2013 eingestellt wurde, wurde es ruhig um die jugendlichen Helden aus der Zukunft. 2019 machte sich der derzeit umstrittenste Autor bei DC Comics, Brian Michael Bendis daran, neue spannende Abenteuer der Legion der Superhelden zu erzählen.

Inhalt

Kürzlich gelang es Superman mit Hilfe seines Sohnes Jon Kent alias Superboy eine Galaktische Krise abzuwenden, welches zur Gründung der „United Planets“ führte.
Kurz darauf tauchten knapp 30 Teenager aus dem 31. Jahrhundert auf und wollten dem Jungen aus Stahl zu dieser Tat gratulieren und sprachen eine Einladung als Mitglied der Legion of Super-Heroes aus. Nach einiger Bedenkzeit sagte Jon zu und wird von Legionärin Saturn Girl abgeholt und reist mit ihr ins 31. Jahrhundert.

Hier beginnt die Handlung des Bandes.
Zeitgleich mit Superboys Ankunft in der Zukunft können die Legion Mitglieder Ultra Boy, Wildfire, Star Boy und Karate Kid den Dreizack von Aquaman davor bewahren, von den blutrünstigen Horraz-Piraten gestohlen zu werden. Denn in dieser Zeit gilt der Dreizack als extrem mächtiges Artefakt, welches Planeten retten kann. Natürlich wollen die Piraten das Artefakt zurück und machen Stress im Hauptquartier der Legion. Dazu kommt noch dass die Präsidentin der United Planets die Legion beschuldigt, Zeitreise-Gesetze gebrochen zu haben. Unter solchen Umständen wirken die Familienprobleme von Ultra Boy und dass Superboy immer noch nicht die Einführungspräsentation gesehen hat, als die kleineren Probleme. Oder?

Optik

Ryan Sooks Zeichnungen und Jordie Bellaires Farben sind für mich definitiv das Highlight dieses Bandes. Sook stellt die Charaktere einzigartig ausdrucksstark der, was sich an der schieren Anzahl der Figuren bestimmt als schwierig erwies. Auch die Action wird mit einigen Splash Pages und großzügiger Panel Aufteilung rasant in Szene gesetzt.
Die schöne Darstellung des 31. Jahrhunderts und der verschiedensten Planeten wird durch Bellaires Farbpalette dazu noch abgerundet,  welche durchgehend bunt durchgemischt ist, aber niemals zu grell erscheint.

Fazit

Ganz ehrlich tue ich mich mit „Legion of Superheroes 1 – Superboy und die Legion“ etwas schwer. Eigentlich könnte die Legion mit ihrer Vielzahl an den verschiedensten Charakteren eine unerschöpfliche Quelle für spannende Geschichten sein.
Und der Band fängt auch recht interessant an. Die Frage warum Aquamans Dreizack so wichtig ist und wer hinter seinem Diebstahl steckt ist spannend und macht Lust auf mehr. Dennoch plätschert die Geschichte dann irgendwie einfach so vor sich hin und man ist langsam genervt davon wie oft versucht wird das ganze Geschehen mit Kalauern und Running Gags aufzumuntern, bis die ganze Auflösung einen fast schon achselzuckend zurück lässt. Ausserdem wirkt dass Verhalten von Superboy und auch der  Legions Mitglieder für meinen Geschmack oft zu kindisch und unpassend.

Dennoch würde ich nicht so weit gehen und den Band schlecht nennen. Es werden interessante Themen angedeutet, die im späteren Verlauf der Geschichte wichtig werden könnten und irgendwie Lust auf mehr machen. Zudem ist das Artwork von Ryan Sook und Jordie Bellaire ein großer Pluspunkt der Serie. Die bunte, futuristische Darstellung des 31. Jahrhunderts ist genauso, wie man es für so eine Space Opera erwartet.

Abschließend sei zu sagen, dass man wohl einfach schauen muss in welche Richtung sich die Geschichte noch entwickeln wird. Luft nach oben ist da auf jeden Fall, aber es sind auch die Voraussetzungen gegeben dass sich die Story noch gut was werden könnte.

Autor: Brian Michael Bendis

Zeichner: Ryan Sook

Inhalt: Legion of Super-Heroes #1-6

Preis: 19€

Erstveröffentlichung: 03.11.2020

Format: Softcover

Seiten: 164

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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