Rezension: Justice League Odyssey 4: Schlacht um Zeit und Raum

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

DARKSEID FOREVER!

Der Ableger der Justice League im mysteriösen Geistersektor scheint besiegt! Cyborg, Starfire und Azrael sind unter die Kontrolle des wiedergeborenen Darkseid gefallen und kämpfen nun für den Herrn der zerstörten finsteren Götterwelt Apokolips. Doch das noch verbliebene Justice League-Mitglied Jessica Cruz vom Green Lantern Corps gibt nicht auf, denn es gilt, das gesamte Universum zu retten. Mit dem New God Orion, der Red Lantern Dex-Starr, Starfires Schwester Blackstar und anderen hat sie eine neue Justice League gegründet und stellt sich Darkseid und seiner Armee aus Para-Engel zur entscheidenden Schlacht

Review

Nach drei sehr überzeugenden Bänden steht mit der 4. Ausgabe das Ende der Odyssey bevor. Bereits zum Start der Serie hat mich die verrückte Reise in die ungewisse Galaxie des DC-Universums absolut in den Bann gezogen, während mir die wild zusammengestellte galaktische Justice League Crew absolut ans Herz gewachsen ist. Und ob am Ende der Irrfahrt Land in Sicht ist oder sich die Story verfährt, dass erfahrt ihr bei uns!

Inhalt

Ich muss zugeben, dass mich der bisherige Storyverlauf der Serie, gefühlt an den Spannungsbogen der „Herr der Ringe“ Saga erinnert. In Band 1 trifft die zum Teil doch sehr wild und willkürlich zusammengestellte „Reisegruppe“ zusammen (Die Gefährten) und begibt sich auf eine Odyssey. In Band 2 & 3 werden die Gefahren und Strapazen der Irrfahrt thematisiert und außerdem bekommen es die Helden erstmals direkt mit dem Bösen zutun und werden korrumpiert (Die Zwei Türme). Zusätzlich wird dabei auch die Vorfreude für das Finale ins unermessliche getrieben. Band 4 serviert uns nun das große Finale mit großen dramatischen Schlachten und Kämpfen sowie die Frage ob die große Bedrohung aufgehalten werden kann (Die Rückkehr des Königs).

Inhaltlich führt Band 4 – wie bereits oben thematisiert – die Reihe mit großen und dramatischen Weltraumschlachten zu Ende. Im zentralen Fokus steht dabei die Green Lantern Jessica Cruz. Cruz vollständige Entwicklung von der jungen Frau mit Angststörung zu der furchtlosen Anführerin wider Willen mit dem richtigen Gefühl für Empathie wird glanzvoll demonstriert und hat mich zu einem noch größeren Fan der Figur gemacht. Darkseids „Präsenz“ hält sich in der Story zwar etwas in Grenzen dennoch spürt man bei jedem Panel, in dem der Herrscher von Apokolips zu sehen ist, die physische Bedrohung welche von ihm ausgeht. Der Schlussakt der Ausgabe zieht ordentlich an was Emotionen aber auch Bombast angeht, dennoch wird es zu keinem Zeitpunkt hektisch geschweige denn langweilig. Alles wird zu und in einem richtigen Maße inszeniert und das macht das Lesevergnügen letztendlich angenehm und mitreißend.

Ich hoffe die Analogie zum Herrn der Ringe war einigermaßen nachvollziehbar und nicht zu weit hergeholt, dennoch beschreibt sie meine Gefühlslage beim Lesen der Reihe und das ist meinerseits ein großes Kompliment. Natürlich will ich es mir nicht anmaßen Justice League: Odyssey in irgendeiner Form mit Tolkiens Epos gleichzusetzen, dennoch muss man Dan Abnetts Leistung wie er den Spannungsbogen aufrechterhält großes Lob aussprechen. Nach Vorarbeit von Joshua Williamson – welcher die Feder für den ersten Band geführt hat – hat es Abnett geschafft eine spannende und abwechslungsreiche Saga rund und zufriedenstellend zu Ende zu führen.

Optik

Der erste Band profitierte davon, dass Stjepan Seijic – einer meiner persönlichen Lieblingskünstler – bei den Zeichnungen involviert war. Faktisch muss ich aber zugeben, dass das Artwork von Cliff Richards und Will Conrad seit Ausgabe 2 immer besser wurde und optisch besser zu dem abgefahrenen Weltraumsetting mit verschiedenen Planeten und Rassen passt. Die Inszenierung der „außerirdisch-wirkenden“ Figuren und der fremden Planeten, haben die Beiden absolut top gemeistert.

Fazit

Was für eine wilde Reise!

Trotz der reduzierten Anzahl an Bänden, im Vergleich zu anderen Reihen, hat Justice League: Odyssey mit jedem einzelnen Band ein absolutes Feuerwerk abgeliefert und mich konstant sehr gut unterhalten. Hätte ich gerne mehr von der Reise des JL Teams im Weltall gelesen? – JA. Bin ich trotzdem zufrieden mit der kurzen Laufzeit? ABSOLUT!

Für alle die mit Weltall-Erkundung, schön gezeichneten und fantasievollen Schauplätzen, sowie ordentliche Action was anfangen können, ist die JLO Reihe, vielleicht genau wegen der beschaulichen Anzahl an Ausgaben genau das richtige. Für mich war die Serie eine der unterhaltsamsten der letzten Jahre und kann sie jedem, der auf Abenteuer, Erforschung und große Schlachten steht, nur ans Herz legen!

Autor: Dan Abnett

Zeichner: Cliff Richards, Will Conrad

Inhalt: Justice League Odyssey #19-#25

Preis: 20€

Erstveröffentlichung: 15.06.2020

Format: Softcover

Seiten:184

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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