Rezension: Justice League – Ewiger Winter

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

Wenn die Welt erfriert…

Aus dem ewigen Eis der Arktis kommt eine Bedrohung, von der die Justice League um Batman und Wonder Woman bisher nichts wusste: Der Frost King und seine eisigen Monster überziehen den ganzen Planeten mit einer neuen Eiszeit, die alles Leben erfrieren zu lassen droht! Selbst Flash ist nicht schnell genug, um der Eiseskälte zu entkommen, und Superman zweifelt hinsichtlich der Übermacht des Feindes an sich selbst, während Aquaman bis in den Erdkern vordringt, um vielleicht einen letzten Ausweg zu finden!
Doch schon einmal wandelte der „Frostkönig“ auf Erden. Und schon damals stellte sich ihm eine Gruppe Kämpfer mit übernatürlichen Kräften entgegen – die Justice League der Wikinger-Zeit!

Review

Mit dem ersten von zwei Bänden startet Panini das kleine, aber feine, ‚Ewiger Winter‚ Event.
Um gleich etwas vorweg zu greifen ich war anfangs etwas skeptisch, ob die Story wirklich das Zeug hat gut zu unterhalten. Ich meine irgendwie hört sich der Plot ja schon an, als hätte man ihn schon eine Million mal irgendwo anders gelesen. Oder bin ich der einzige, dem bei ‚Winter‘ und ‚Frost King‘ sofort sowas wie Game of Thrones dabei in den Sinn kam? Aber egal.

Jedenfalls ist dieser Band wieder so ein gutes Beispiel dafür, dass man ein (Comic-)Buch niemals nach seinem Einband (oder Klappentext) beurteilen sollte. Man kann oft positiv überrascht werden, wenn man Sachen eine Chance gibt.

Inhalt

„Die Zwerge haben zu gierig und zu tief geschürft. Du weißt was sie aufgeweckt haben in der Dunkelheit…“
(Herr der Ringe Anspielung, Check.)

Kurz nachdem die Justice League einen kleinen Inselstaat vor einer Gruppe Bösewichte rettet, erhalten Sie einen Notruf aus der Arktis. Ein Forschungsteam eines großes Konzerns hielt es für eine kluge Idee, in den Überresten von Supermans Festung der Einsamkeit nach Bodenschätzen und kryptonischen Artefakten zu graben.

Dabei setzen sie den ‚Frost King‚ frei, ein uraltes Wesen mit übermächtigen Eis-Element Kräften, der in der Justice League alte Feinde wiedererkennt. Ein kurzer Kampf endet damit, dass die ganze Erde von Eis bedeckt ist und von tödlichen Eismonstern überrannt wird. Nun müssen die Helden die Übermacht an Gegnern überall auf der Welt zurück schlagen und sich dabei noch den Kopf zerbrechen, wie sie den Frost King besiegen können.

Optik

Da dieses Event sich auch durch die monatlichen Heftserien der einzelnen Helden zieht, sind gleich mehrere Zeichner am Start. Richtig gut haben mir das erste Kapitel von Howard Porter und die Aquaman Ausgabe von Miguel Mendoça gefallen. Etwas weniger das Superman Kapitel von Phil Hester und Ande Parks (für meinen Geschmack etwas zu cartoon-mäßig) und das Flash Kapitel von Clayton Henry (warum haben seine Charaktere oft so komisch langgezogene Gesichter?).

Absoluter Pluspunkt sind aber die Rückblenden, die bei jedem Kapitel von Marco Santucci mit Farben von Arif Prianto gestaltet wurden. Diese Flashbacks in der Wikinger Ära sehen durchweg einfach atmosphärisch aus.

Alles in allem ist das Artwork in dem Band gut. Es kommt halt wie immer auf das Auge des Betrachters und seine persönlichen Vorlieben an.

Fazit

Winter is Coming!
(Billige Game of Thrones-Referenz, Check.)

Ich muss zugeben, als ich zum ersten Mal vom Plot dieses kleinen Events gelesen habe, dachte ich sowas wie: „Wow, eine Eiszeit. Wie innovativ. Was ausgelutschteres ist euch nicht eingefallen?“ Dementsprechend waren meine Erwartungen auch nicht allzu hoch. Aber diese niedrige Grundhaltung ging irgendwie ganz schnell flöten.

Die Story, so verbraucht sie im ersten Moment auch wirkt, wird von Ron Marz und Andy Lanning einfach irgendwie frisch erzählt. Die Handlung um eine Welt, die erfriert, nimmt schnell an Fahrt an und wird spannend voran getrienen. Darüber hinaus wird aber auch noch auf das Privatleben der Helden eingegangen und wie sich ihr Job und die persönlichen Krisen auf ihre Familien auswirken. Mit dem Frost King schufen Marz und Lanning zudem einen coolen neuen Bösewicht, der gegen eine Art Justice League der Vergangenheit kämpfte, über die man unbedingt mehr erfahren möchte.

Dafür, dass ich ‚Justice League – Ewiger Winter 1‘ überhaupt nicht groß auf dem Schirm hatte, bin ich bis jetzt ziemlich begeistert von dem Event und freue mich jetzt schon auf den Finalen Band.

Autor: Andy Lanning, Ron Marz

Zeichner: Howard Porter, Marco Santucci, Phil Hester

Inhalt: Aquaman 66, Justice League: Endless Winter Special 1, Superman: Endless Winter Special 1, The Flash 767,

Preis: 13€

Erstveröffentlichung: 20. Juli 2021

Format: Softcover

Seiten: 108

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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