Rezension: Justice League – Der Darkseid-Krieg

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

Die Schlacht der Götter

Der düstere galaktische Gott Darkseid vom Höllenplaneten Apokolips ist die Geißel des gesamten Universums, doch jetzt will seine Tochter Grail ihn stürzen und selbst die Macht ergreifen. Dafür rekrutiert sie den ebenfalls gottgleichen Anti-Monitor, und als die Erde zum Schlachtfeld der Mega-Giganten wird, werden auch die Helden der Justice League um Batman, Flash und Superman durch kosmische Kräfte in finstere Götter verwandelt. Schließlich muss sich Wonder Woman als Göttin des Krieges sogar einem Negativ-Superman zum Kampf stellen, zu dem ihr ehemaliger Geliebter, der Mann aus Stahl, wurde, während sich der Rest der Justice Gods mit dem verbrecherischen Crime Syndicate verbündet!

Blockbuster-Action von Comic-Starautor Goeff Johns, dem Mann hinter TV- und Kinoerfolgen wie Arrow, The Flash und Wonder Woman, in Szene gesetzt von den Star-Zeichnern Jason Fabok (BATMAN: THE DARK KNIGHT) und Joe Shuster Award-Gewinner Francis Manapul (FLASH)!

Review

Der inoffizielle Prolog zum Rebirth

Vor dem Start der Rebirth Ära, hat man bei DC versucht die Storystränge aus dem NEW52/DCYOU möglichst zu Ende zu bringen und die Rebirth Geschichte vorzubereiten. Der Darkseid Krieg der damaligen Flagschiff-Reihe Justice League war dabei die Speerspitze fürs Setup zum soften Neustart. Geoff Johns hat damit seinen fantastischen Justice Leage Run beendet und die Karten neu gemischt. Selbst der darauffolgende Tod des NEW52 Superman war vom Einschlag her nur ein Schatten zu dieser fulminanten Serie.

Doch nicht nur Geoff Johns war als Autor ein Stern der Reihe. Die Künstler Jason Fabok und Francis Manapul haben das Projekt fast komplett allein inszeniert. Und das bei ganzen 12 Heften in der Hauptserie. Geballte Starpower für ein weltenveränderndes Event. Lange mussten Deutschleser hier etwas in die Röhre schauen, waren die Panini Paperbacks zur 2015(US) / 2017(DE) Reihe schon länger vergriffen. Doch nun bringt Panini das komplette Hauptevent (minus der Justice League Gods Tie-ins, mehr dazu im Fazit) in einem umfangreichen 364 Seiten umfassenden Paperbach erneut heraus.

Inhalt

Wenn Götter sterben (Da diese Geschichte alles andere als Neu ist, gibt es hier auch einige milde Spoiler)

In der Nacht in der Prinzessin Diana von Themiscyra, besser bekannt als Wonder Woman, geboren wurde, hat ebenfalls Grail das Licht der Welt auf der Insel der Amazonen erblickt. Grail ist die Tochter von Darkseid, Gott von Apokolips und ein 4-dimensionales Wesen. Einer der letzten Götter im bekannten Universum. Seine Tochter will seinen Tod. Um das zu bewerkstelligen, hat sie den Anti-Monitor überredet ihr dabei zu helfen. Der Kampf soll auf der Erde stattfinden und die Justice League ist mitten drin. Das Potential der Zerstörung, wenn der Anti-Monitor (verantworlich für den aller ersten Reboot bei DC durch die Crisis on Infinite Earths) und Darkseid (dessen Tod in der Final Crisis das Gefüge der Realität selbst erschüttert hat) miteinander kämpfen, kann kaum beschrieben werden. Daher versuchen unsere Helden alles um das Schlimmste zu verhindern. Leider vergeblich.

Da das Universum jedoch ein Vakuum nur schwerlich erträgt werden die Mächte neu verteilt. Und so werde aus Mitgliedern der Justice League die Justice Gods. Batman wird z.B. mit Hilfe des Möbius Stuhls zum Gott des Wissens. Superman entwickelt sich nach einer extremen Energieaufnahme zum Gott der Stärke und Flash wird Gott des Todes. Doch der Kampf ist noch lange nicht vorbei, unsere Helden werden jedoch stark von Ihrem neuen Status beeinflusst. Es benötigt eine Liaison mit der Injustice League von Erde 3 sowie viel Überwindung und Kampf, um am Ende noch mal alles zu kippen und der vollständigen Vernichtung zu entgehen.

Optik

Optisch ist der Band einfach ein Fest. Jason Fabok und Francis Manapul gehören heutzutage zu den Top-Tier Künstlern bei DC. Und beide haben sich bei diesem Event sehr ins Zeug gelegt! Brian Buccelato und Brad Anderson unterstützen ihrerseits die Story mit den Farben. Ein sehr geringer Teil an Seiten ist vorneweg durch das integrierte Special noch von anderen Künstlern umgesetzt. So hat der Band auch noch ein paar Seiten von z.B. Jim Lee darin. Da wir hier allerdings nur von ein paar Seiten in einem mehr als 350 Seiten umfassenden Paperback reden, kann man das nicht wirklich mit in Betracht ziehen.

Fazit

Ein modernen Must Have ist zurück

Wer das aktuelle DC Universum feiert, kommt an dieser Story eigentlich nicht vorbei. Zu sehr hat sie die aktuellen Ereignisse ins Rollen gebracht. Und selbst wenn dem nicht so wäre. Es ist einfach eine verdammt gute Superhelden Story in einer fast noch besseren Optik. Und mit dem Snydercut in den Startlöchern, der ebenfalls Darkseid zeigt, könnte das Timing kaum besser sein.

Fast schon tragisch, das dieser Band so lang nicht jedem zugänglich war. Einziger Wehmutstropfen: Vollständig ist das Event nur wenn man noch „Justice League Special – Der Darkseid-Krieg“ dabei hat. Dort sind die 6 Einzelhefte zu den Justice Gods enthalten. Dieser Band ist in Deutsch ebenfalls vergriffen und die Preise auf dem Privatmarkt sind leider jenseits von Gut und Böse für den Band. Ich selbst habe mir den Band dann auf Englisch für kleines Geld besorgt, da ich eh Deutsch und Englisch lese. Dabei fällt dann aber leider der Qualitätsunterschied doch sehr stark auf. Während Paninis 360 Seiten Softcover stabil gebaut und schön gedruckt ist, fühlt sich der englische Paperback mit seinen 140 Seiten daneben wie ein labbriges Etwas an. Haptisch einfach zu weit auseinander. Da kann man nur hoffen das Panini den Band ebenfalls noch mal auflegt.

Die Amerikaner haben sogar einen Omnibus daraus gemacht. Ein Buch, das die Hauptstory sowie die Tie-Ins und massig Extras als Inhalt hat. Das ganze im übergroßen Hardcover Format. Ein großartiges Gerät für 75,00$. Leider ist dieser ebenfalls seit über einem Jahr ausverkauft und scheint sich gebraucht ca. beim doppelten Preis einzupendeln. Eine deutsche Version von diesem Omnibus hätte mich immens gefreut! Vielleicht wäre es ja auch möglich gewesen das Paperback noch um die 140 Seiten zu erweitern? Ob das technisch machbar/sinnvoll gewesen wäre weiß ich nicht.

Am Ende funktioniert der Paperback sehr gut ohne die Tie-Ins. Diese sind auch nicht wirklich überragend. Aber durch die Tie-Ins baut sich eine stärkere Verbindung zu den Veränderungen der Helden auf. Die Erfahrung wird also thematisch bereichert. Zuschlagen sollte man hier im Grunde in jedem Fall. Das Buch allein funktioniert sehr gut und ist top. Und vielleicht bringt Panini ja noch mal das Special raus, um den neuen Käufern dieser Edition die Möglichkeit zu geben die Story auch komplett zu haben.

Autor: Geoff Johns

Zeichner: Francis Manapul, Jason Fabok

Inhalt: Divergence: FCBD, Justice League 40-50, The Darkseid War 1

Preis: 36,00 €

Erstveröffentlichung: 16.02.2021

Format: Softcover

Seiten: 364

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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Eine Antwort

  1. 18. März 2021

    […] vor mehr als 4 Jahren der Darkseid Krieg tobte und Batman mit Hilfe des Möbius Stuhls zum Gott des Wissens wurde, hatte er eine brennende […]

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