Rezension: Justice League Dark 2 – Die Herren der Ordnung

wie immer, vielen Dank an Panini Deutschland für die Bereitstellung des Rezensionmaterials.

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Optik
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Gemeinsam beschützen Wonder Woman, Zatanna, Man-Bat und andere die Welt vor magischen Bedrohungen. Nun müssen sie mit Detective Chimp in das fremde, fantastische Reich Myrra reisen, in dem das Chaos herrscht. Doch auch die Anderlinge aus dem Dunklen Multiversum und die Herren der Ordnung stellen eine Gefahr für das Schicksal der Erde dar…

Die Fantasy-Missionen von Wonder Womans neuem Team! Mit Swamp Thing,John Constantine, Etrigan, Dr. Fate und anderen!

Review:

Nachdem der erste Band wie eine Bombe eingeschlagen ist, war meine Vorfreude auf den zweiten Band natürlich sehr hoch. Ein sprechender, unsterblicher Affen Detektiv, eine Amazonen Prinzessin, eine Magierin, ein Fledermaus Mutant und ein Pflanzenmonster versuchen die Welt vor einem der Kopfüber steht zu retten? Ich war schon bei „sprechender Affe“ Feuer und Flamme für die Serie. Nach dem im ersten Band der Widersacher der JLD „der Kopfüber“, durch Hekates Hexenmal und Diana, mitsamt seinen „Anderlingen“ frei gelassen wurde, versucht er nun die gesamte Magie der Welt zu verschlingen. Das Team um Wonder Women hat alle Hände voll zu tun, die hungrigen Anderlinge bedrohen die Welt und jedes Mitglied der JLD muss seine eigenen Probleme bearbeiten. Ob der zweite Band genauso begeistern kann wie der erste Teil? Wir werden es sehn.

Inhalt:

„Ein Affe kommt in eine Bar, klingt wie ein Witz… ist aber viel trauriger und seltsamer.“ Justice League Dark 2 begrüßt so seine Leser. Die Stimmung ist am Anfang sehr bedrückend. Mussten die Helden doch im ersten Teil eine Teilniederlage hinnehmen. Genau hier knüpft der zweite Band an, in einer Rückblende wie Detektiv Chimp zum Schwert der Nacht kam und ihn vorübergehend zum Nightmaster und Beschützer von Myrra macht. Bevor die Helden sich in der Oblivion Bar wiederfinden, der Ort an dem im ersten Band viele Hexen gestorben sind. Der Ort an dem auch Jim Rook, der Nightmaster, Bobos bester Freund gestorben ist. Nach all den Ereignissen hat Detektiv Chimp einen ziemlichen Scherbenhaufen in Myrra hinterlassen und dieser muss zunächst aufgeräumt werden.

Die Story geht zunächst etwas schleppend los, was zum einen an der bedrückenden Stimmung liegen mag aber zum anderen auch an der Tatsache, dass viele Sprechblasen zum Teil in der Heftmitte liegen. Dieser Umstand verlangsamt einen beim Lesen, da man den Paperback ziemlich überdehnen muss um alles gelesen zu bekommen.

Dazu muss man aber sagen das Natürlich von DC Comics selber die Justice League Dark in Heftform erscheint und es dann kein Problem ist alles gut zu Lesen ohne den Comic zu beschädigen. Nach der ersten Storyline wird das Ganze aber wesentlich besser.

Die Story bekommt aber richtig Schwung durch den Tie-in „Geschichten von den Anderlingen“. Hier stellt Kirk Langstrom alias Man-Bat die Anderlinge und somit die Widersacher der JLD vor. Man-Bat liest in seinen gesammelten Aufzeichnungen über den Kampf mit diesen seltsamen Wesen und beleuchtet jeden Einzelnen kurz. Das Ganze ist ein wenig aufgebaut wie eine Folge von „Geschichten aus der Gruft“ und ein absolutes Highlight des Bandes.

Der Autor James Tynion IV. inszeniert die Justice League Dark hervorragend. Die den Band bestimmende Story, die Herren der Ordnung, bringt nicht nur ungeahnte Gefahren mit sich, sondern auch jede Menge Spannung. Somit wird es fast unmöglich den Band vor dem Ende zur Seite zu legen. Tynion schafft es auch die eigentlichen Widersachern in Szene zu setzen. Denn eigentlich sind die Anderlinge, angeführt von dem Kopfüber, gar nicht so oft zu sehen aber dennoch omnipräsent. Sie versprühen ein unbehagliches Gefühl, das man auch bei einem Horrorfilm hat wenn das große Böse im Bild zu sehen ist und man hat ständig das Gefühl das sie im Schatten oder der nächsten Ecke Lauern.

Optik:

Daniel Sampere und Alvaro Martinez Liefern hervorragende Arbeit ab. Beide Künstler schaffen es das Gelesene perfekt zu untermalen und die Vision von Autor James Tynion IV perfekt zu inszenieren. Der Stil beider Künstler ist relativ ähnlich, so fällt einem beim Lesen nicht sofort der Wechsel der Zeichner auf. Die Zeichner lassen den Leser in den fantastischen Welten von Myrra staunen und verursachen Gänsehaut in Form der Anderlinge. Der im ersten Teil vertretene Daniel Sampere, geizt auch nicht mit großen Atemberaubenden Bildern die sich über zwei Seiten erstrecken. Alvaro Martinez, der auch schon im ersten Teil mitwirkte, verschachtelt sehr raffiniert die Bilder in einander und kann auch mit sehr vielen Details in seiner Arbeit glänzen.  
Die imposanten Illustrationen machen jedoch nur einen Teil dieses Umstandes mit den Sprechblasen in der Mitte der Heftseiten wieder gut.

Fazit:

Band zwei der Justice League Dark begeistert genauso wie der erste Band. Auch wenn die Story sich anfangs etwas schleppend liest, nimmt sie doch Fahrt auf und bringt die Spannung auf den Siedepunkt. Auch die angesprochenen suboptimal platzierten Sprechblasen sind kein allzu großer Beinbruch.Der Autor James Tynion IV überzeugt auf ganzer Linie mit seiner Story. Das hervorragend zusammengestellte Team, das mit Witz und Facettenreichtum glänzt. Widersacher die in den Schatten lauern und spannenden Storyverläufen, die mit Twists aufwarten und zum Teil an Spannung nicht zu übertreffen sind. Die Zeichner Alvaro Martines und Daniel Sampere werten das Ganze noch mit ihren Illustrationen und der Inszenierung auf.

Die Justice League Dark Reihe ist einfach sehr empfehlenswert und bei dem Cover sollte es in keinem Comicshop stehen bleiben.

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Autor: James Tynion IV
Zeichner: Alvaro Martinez, Daniel Sampere
Inhalt: Justice League Dark #5-12
Preis: 18,99 €
Erstveröffentlichung: 12.11.2019
Format: Softcover
Seiten: 180

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