Rezension: Hellblazer: Gefallene Engel 1

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

NICHT NUR ENGEL FALLEN TIEF …

Die Polizistin Aisha Bukhari bearbeitet den seltsamsten Fall ihrer Karriere: Ein Milliardär scheint direkt aus dem Himmel gestürzt zu sein und wurde von einer Kirchturmspitze aufgespießt. Noch seltsamer ist, dass ihm offenbar jemand Engelsflügel auf den Rücken genäht hat. Aisha ist zunächst ratlos, doch dann taucht ihr alter Jugendfreund John Constantine auf und bietet seine Hilfe an. John ist inzwischen ein erfahrener Okkultist und Dämonenjäger und hinter Billy Henderson her, einem Freund von Aisha und John aus Kindertagen – der allerdings schon seit vielen Jahren tot ist!

Review

Wenige Comics lassen mein Herz schon höherschlagen, wenn ich nur den Namen höre oder lese. Hellblazer ist aber definitiv eines davon. John Constantine ist ja mit einer neuen fortlaufenden Miniserie am Start und nun wurde auch der erste Band aus dem DC Black Label Universum veröffentlicht. Natürlich juckte es mir schon in den Fingern, den Band zu lesen, als die Meldung unseren Blog erreicht hatte, dass die Reihe erscheinen wird. Auch DCs Black Label empfand ich bis jetzt mehr als positiv. Vorhang auf für den sympathischen, kettenrauchenden britischen Mistkerl in einem eigenständigen Universum.

Inhalt

Der Band fängt einfach ganz schlicht am Anfang an. Also nicht am Anfang von allem Leben und des Universums. Sondern am Anfang eines Lebens, das von John Constantine. Die Geburt von John Constantine und seine Jugend mitsamt seinen ersten magischen Gehversuchen werden dem Leser auf den ersten Seiten des Bandes geboten. Allerdings auch einen der ersten Preise, den er der Magie bezahlen musste. Nach einer tragischen Geschichte über drei Jugendfreunde trifft man im Hier und Jetzt auf den sarkastischen Dreckskerl, den wir alle so lieben: John Constantine. Der Autor Tom Taylor erzählt in erster Linie eine Crimestory mit übernatürlichen Kräften in die, wie sollte es anders sein, John Constantine irgendwie reinschlittert. Constantine hilft dabei seiner alten Jugendfreundin, während die Hölle droht, beide zu verschlingen.

Die Geschichte wird sehr flüssig und interessant erzählt. Tom Taylor hält dabei den Spannungsbogen immer auf einem gesunden Niveau. Während er es beweist wie er mit interessanten Wendungen den Leser in seinen Bann zu ziehen vermag. John Constantine wird hierbei hervorragend in Szene gesetzt. Der Cliffhänger am Ende des Bandes macht wirklich Lust auf mehr und hält die Spannung auf einem extrem hohen Level.

Optik

Optisch ist der Band sehr gut illustriert. Zeichnungen, die über den Panelrand ragen oder groß angelegte vollseitige Prints können den Leser begeistern. Stiltechnisch ist es ein klassischer Comic. Ohne viel schnick Schnack, nicht zu realistisch oder fotografisch. Kurzgesagt: einfach, aber gut. Die Story wird sehr gut visualisiert und auch die Spannung hervorragend Illustriert. Ein wenig erinnern die Zeichnungen von Darick Robertson an die des Joe Hill Klassikers „Lock and Key“. Die Bildsprache reißt einen quasi direkt in die Story rein und lässt die Spannung der Handlung weiter steigen. Auch die Farben von Diego Rodriguez sind auf den Punkt. Zu jederzeit passen die Farbtöne zu dem gerade erzählten und ergeben so ein großes Gesamtkunstwerk.

Fazit

Hellblazer: Gefallene Engel konnte mich auf ganzer Linie überzeugen.

Nicht nur, weil John Constantine zu meinen Lieblingsprotagonisten gehört, sondern auch, weil er einfach gut ist. Die Spannung ist einfach durchweg auf einem sehr hohen Niveau und erstklassig erzählt. Das DC-Black-Label kommt einem John Constantine wirklich sehr zu gute. Die Zeichnungen, so wie die Farben sind auf den Punkt und untermalen die erzählte Geschichte perfekt. Der zugegeben recht kurze Band wurde von mir quasi verschlungen und ich freue mich so riesig auf den Nachfolger, um zu erfahren wie die Story weitergeht.

Ich möchte auch gar nicht viele Worte weiter schreiben, sondern einfach eine generelle Kaufempfehlung aussprechen, die auf irgendeiner Weise etwas für John Constantine übrig haben oder noch Fan vom Hellblazer werden möchten. Dieser Band ist ungefähr so wie eine Einstiegsdroge in die okkulte Welt von John Constantine. Sie verbindet alles, was eine gute Hellblazer Story ausmacht und das ohne das jegliches Vorwissen benötigt wird oder verwirrende Tie ins den Spaß an der Story verfälschen.

Autor: Tom Taylor

Zeichner: Darick Robertson

Inhalt: Hellblazer: Rise and Fall 1

Preis: 13,00

Erstveröffentlichung: 13.04.2021

Format: Album

Seiten: 52

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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