Rezension: Hawkman 3: Die Dunkelheit im Innern

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

IM BANN DER SCHATTEN

In Kenia sucht Hawkman, der Held mit den vielen Vergangenheiten, nach innerem Frieden – und wird von seinem eigenen Schatten angegriffen. Wie sich zeigt, ist es Hawkmans alter Widersacher Shadow Thief, der die Fäden zieht und der von Lex Luthor mit mehr Macht denn je versehen wurde. Als sich der geflügelte Krieger Hilfesuchend an Shade – dem Meister der Dunkelheit, wendet – nimmt Hawkmans Schicksal im Schattenland eine finstere Wendung…

Perfekt für Neuleser zum Abheben! Hawkmans Abenteuer im Jahr des Schurken, inszeniert von Robert Venditti (GREEN LANTERN, The Surrogates), Pat Olliffe (Spider-Man : Die ersten Jahre) und Will Conrad ( Nightwing).

Review

Das Jahr des Schurken Tie-In

Nachdem wir im letzten Band den ersten großen Storyarc und somit die neue Origin des Hawkman abgehandelt haben (und das auf spannende Weise!), kommen wir nun in einen neuen Storyverlauf. Nachdem die Einleitung aus einem Heft besteht das als Story für sich steht, beginnt danach eine Geschichte darum wie Shadow Thief Hawkman seinen Schatten stiehlt. Während dessen gibt es aber auch immer wieder kleine Veränderungen in Hawkmans Persönlichkeit zu entdecken, die uns in den wichtigen Teil des „Jahr des Schurken“ Tie – In werfen.

Inhalt

Von Freunden und Feinden

Nachdem wir im ersten Part die recht ansprechende Standalone Story präsentiert bekommen, handelt der Großteil des Bandes darüber wie Hawkman mit Hilfe seines alten Freundes Shade gegen Shadow Thief antritt, um sich seinen Schatten zurück zu holen. Was hier nach einer Märchenstory klingt, ist eher eine Geschichte um Magie und andere Dimensionen. Denn Hawkmans Verlust seines Schattens macht Ihn deutlich schwächer. Wohingegen Shadow Thief mit Hilfe von Lex Luthor deutlich an Macht dazugewonnen hat und mehr Verwüstung plant, als bloß ein paar Schatten zu stehlen. Das Ende der Story startet auch direkt die Nächste.

Im letzten Drittel startet der Kern des Jahr des Schurken Tie-Ins. Leider kann man darüber kaum ein Wort verlieren ohne zu spoilern. Jedenfalls ist Hawkman mehr als nur ein Mann. Soviel steht fest!

Optik

Lacht einen noch das spannende Cover von Tyler Kirkham an, sind die Seiten selbst doch von den Zeichnern Pat Olliffe und Will Conrad gefüllt. Macht Conrad in der standalone Story noch eine gute Figur, wird der Rest von Olliffe getragen. Was sich teilweise mehr wie ein Zerren anfühlt. Hier bin ich diesmal leider eher enttäuscht. Während das Storytelling noch gerade so als OK durchgeht, lassen die Zeichnungen selbst teilweise doch eine Menge wünsche offen. Olliffe arbeitet viel mit Splashpages oder Seiten, wo ein Panel sehr viel Platz einnimmt. Was auch gut ist, denn mit vielen Panels auf einer Seite habe ich auch mal die Übersicht bei ihm verloren. Leider sind seine Splashpages dafür wenig spektakulär und treffen meinen Geschmack so gar nicht. Zu lose wirkt mir die Linienführung. Zu wenig Selbstbewusst die Strichführung.

Oft wird kaum eine richtige Lichtquelle von Olliffe ausgemacht. Jeremiah Skipper, der für die Farben verantwortlich ist, hält die Palette stark an dem was in den vorigen Bänden zu sehen war. Ein teilweise leicht verwaschener Look, ohne große Sprünge in der Intensität und kaum Effekten. War das mit dem Artwork von Bryan Hitch noch gut zu vereinbaren, bringt Olliffe hier einfach nicht genug mit um das fehlende Rendering durch Farben auszugleichen. Hawkman lebt von seiner physischen Präsenz, die hier leider sehr in den Hintergrund gerät. Hebt er sich physisch doch kaum von den anderen Figuren ab.

Fazit

Die Bürde der guten Leistung!

Hawkman 3 ist bei weitem kein schlechter Band! Ich wurde wirklich gut unterhalten. Das Problem ist eher, das ich nach den ersten beiden Bänden ein so großes High hatte, dass sich der dritte Band wie eine Familienfeier auf Zuckerentzug anfühlt. Man hat Spaß und genießt es, aber man vermisst den süßen Zucker! Abgesehen von den Zeichnungen die mir persönlich eher missfallen haben, war auch die Storyline rund um Shadow Thief recht dünn. Die Story ist ok, wirkt aber auch irgendwie eingeschoben. Möglicherweise war der Jahr des Schurken Teil da auch etwas, das vom Editorial gepusht wurde und Vendittis eigentliche Planung sah anders aus.

Man weiß es nicht. Jedenfalls war die Qualität deutlich anders als die der vorigen Bände. Im letzten Teil nimmt der Band aber wieder sehr gut Fahrt auf! Wie gesagt, man kann wenig dazu sagen ohne zu spoilern, aber wir bekommen wieder einen sehr spannenden Ansatz geboten! Wenn es danach geht wird der 4. Band wieder was ganz feines. Ich persönlich hoffe nur auf einen Zeichnerwechsel. Davon ab kann ich die Hawkman Reihe auch weiterhin nur empfehlen! Auch dieser Band war gut. Hat man die vorigen gelesen sollte man nur die Erwartungen etwas zurückdrehen! Dann hat man auch hier viel Spaß!

Autor: Robert Venditti

Zeichner: Pat Olliffe, Will Conrad

Inhalt: Hawkman 13 – 19

Preis: 19.00 €

Erstveröffentlichung: 14.07.2020

Format: Softcover

Seiten: 172

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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