Rezension: Harley Quinn und Poison Ivy

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

Zwei Freundinnen auf der Flucht

Harley Quinn und Poison Ivy sind beste Freundinnen. Nicht nur, weil sie beide einst Feinde von Batman waren, sie stehen sich auch ansonsten sehr nahe. Nachdem sie getötet wurde, kehrt Ivy in diesem Band von den Toten zurück. Doch ihr fehlen Erinnerungen an ihr früheres Leben, und sie hat ihre Kräfte nicht mehr unter Kontrolle. Harley versucht, ihr zu helfen, doch da werden beide von Floronic Man angegriffen. Dieser kann ebenso wie Ivy Pflanzenmonster erschaffen und als neuer Wächter des Grüns ist er stärker als je zuvor.

Review

Harleys Solo Reihe ist teilweise sehr überdreht, abeitis davon ist es zudem schwieriger Comics mit ihr zu finden, wo sie nicht in die klassische Nebenrolle von Joker oder Batman gedrängt wird. Dieser Band verspricht mit Harley und Ivy eine Geschichte von zwei Freundinnen, die viel zu selten zusammen zum Zug gekommen sind. Ob die Erwartungen vom Band erfüllt wurden oder harleymäßig überdreht, erfahrt ihr in dieser Rezension. 

Inhalt

Der Band beinhaltet die komplette Miniserie „Harley Quinn und Poison Ivy“. Durch ihre Wiedergeburt ist Ivy noch sehr instabil und weit unter ihren bekannten Möglichkeiten. In „Das Jahr des Schurken“ gab Lex Luthor jedoch vielen Superschurken ein kleines Geschenk, unter anderem auch Ivy. Sie bekam einen Dünger, welcher ihren Zustand einigermaßen stabilisierte. Doch kaum haben sich Ivy und Harley erholt, werden sie schon von Blumen angegriffen. Diese wurden vom neuen Wächter des Grüns, dem Floronic Man geschickt. Dieser Kampf raubt Ivy enorm ihre wiedergewonnene Kraft, weswegen Harley sich sorgt und alles daran setzt, dass es ihrer Freundin schnell wieder besser geht.

Sie möchte das Schurken-Dasein an den Haken hängen und mit Ivy zusammen einen Neuanfang als Superheldinnen-Duo starten. Aufgrund dessen machen die beiden einen Road Trip durch das Land, um eine dauernde Lösung für Ivy zu finden. Dabei müssen sie sich mehr als einmal als Heldinnen beweisen, da sie unter anderem von Batwoman angegriffen werden. Harleys Wandlung sieht sich, losgetreten durch „Das Jahr des Schurken“, wie ein roter Faden durch den Band.

Der Band ist durchweg gut zu lesen, außer das Kapitel „Zwischenstopp“, da dieses auch Story technisch nur als eine kleine Unterbrechung anzusehen ist. Allerdings hat die Autorin Jody Houser auf der Zielgeraden eine super Wendung eingebaut, welche während des gesamten Lesens in keinerlei Weise zu erahnen ist.

Optik

Die Optik des Bandes ist wirklich gut. Die Zeichnerin Adriana Melo hat eine gedeckte Farbpalette gewählt, sie unterstützt regelrecht den Lesefluss des Bandes. Ihre Zeichnungen in den kleineren Panels sind sehr comicartig, geradezu teilweise auf Sketchniveau. Allerdings, je größer sie etwas darstellt, desto mehr merkt man Melos Detailverliebtheit, besonders ihre Ivy Zeichnungen sind ihr großartig gelungen. Vorteilhaft ist, dass sie ihre Panels niemals überlädt, lieber fügt sie nochmal ein Kleineres hinzu.

Fazit

„Harley Quinn und Poison Ivy“ ist ein hervorragender abgeschlossener Band, der die Dynamik zwischen den beiden Charakteren sehr gut darstellt. Alle, die mit der teilweise überdrehten „Rebirth“ Reihe von Harley nicht zufrieden sind, kommen mit diesem Band auf ihre Kosten, da ihr Umdenken und ihre Beziehung zu Ivy im Mittelpunkt stehen.
Dieser Band holt einen direkt ab und bis zum Schluss des Road Trips hat man eine Platz auf der Rückbank der Freundinnen sicher.

Autor: Jody Houser

Zeichner: Adriana Melo

Inhalt: Harley Quinn and Poison Ivy #1-6

Preis: 18€

Erstveröffentlichung: 14.07.2020

Format: Softcover

Seiten: 156

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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