Rezension: Aquaman – Held von Atlantis 4

Vorab geht wie immer ein großes Dankeschön an Panini Comics, die das Rezensionsmaterial gestellt haben!

Inhaltsverzeichnis

[Panini Backcover]

KÖNIGLICHE HOCHZEIT Eigentlich müsste Aquaman der glücklichste Mann der Welt sein … zumindest der Meere. Denn seine geliebte Mera hat ihr gemeinsames Kind zur Welt gebracht, eine wunderbare Tochter. Doch seit der Geburt liegt Mera, die Königin von Atlantis, im Koma, und das Unterseereich ist ohne Führung. Aus diesem Grund plant ihr Berater Vulko, die bewusstlose Mera zu heiraten und dadurch König zu werden! Doch auch Arthurs kriegerischer Halbbruder Orm, der Ocean Master, hat es auf den atlantischen Thron abgesehen. Und als wäre dies noch nicht genug, ist Aquamans kleine Tochter auf einmal spurlos verschwunden! Voller Sorge durchpflügt der Held von Atlantis die Meere auf der Suche nach seinem Kind. Und Aqualad trifft auf seinen Vater – den berüchtigten Schurken Black Manta! Eine dramatische, actiongeladene Aquaman-Saga, in Szene gesetzt von British Fantasy Award-Gewinnerin Kelly Sue DeConnick (Captain Marvel), Robson Rocha (JUSTICE LEAGUE), Miguel Mendonça (WONDER WOMAN – GÖTTIN DES KRIEGES) und anderen.

Review

Das mir die Ansätze von Kelly Sue DeConnick sehr gut gefallen haben, habe ich bereits des Öfteren betont. Das mich die Reihe durch rrivate Parallelen (Nein, ich bin nicht der König von Atlantis), besonders berührt, habe ich auch schon mal des oft genug dargelegt.

Also wen wundert es dann, dass ich etwas wehmütig werde in dem Moment als mir klar wird, dass ich den Finalband von „Aquaman: Held von Atlantis“ in meinen Händen halte? Doch es gibt noch einiges zu klären in der Geschichte rund um den König von Atlantis. Dadurch lagen meine Befürchtung nahe, der letzte Band könnte eventuell gehetzt wirken. Als würde eine so gute Story am Schluss durch zu viele Ereignisse in einem kalten Seemansgrab sein Ende finden. Ich war mehr als gespannt, ob die Autorin am Ende Aquaman und seine Verbündeten Kiel holen schickt oder ihre Reise mit einem Happy End enden lässt.

Inhalt

Autorin Kelly Sue DeConnick, setzt zehn Monate nach den Ereignissen des dritten Bandes ihre Geschichte fort. Die überspringt damit die schlaflosen Nächte und Probleme, die ein Kleinkind verursacht und präsentiert Arthur Curry als strahlenden Vater. Der seine neue Rolle dem Anschein nach mit Leichtigkeit erfüllt. In einem kurzen Überblick der aktuellen Situation erfährt der Leser die wichtigsten Eckdaten. Die scheinbar heile Welt wird nur von der Tatsache getrübt, das Königin Mera noch im Koma liegt und Atlantis kurz vor einem Bürgerkrieg steht. Auch der Kosmos von Aquaman wird in seine Grundfeste erschüttert als seine Tochter plötzlich spurlos verschwindet. Ab hier nimmt die Story richtig fahrt auf und die Ereignisse scheinen sich zu überschlagen. DeConnick schafft es aber trotz all der Hektik ihren roten Faden eben nicht zu verlieren.

So präsentiert sie ihre rasante, Action geladene Geschichte und lässt mehrere Bomben hochgehen. Die Autorin schafft es eine Entführung, zwei Hochzeiten, zwei Invasionen, mehrere Machtwechsel, Familientragödien, Liebeleien und einen Mecha Kopf mit Bewusstsein zu einer turbulenten Achterbahnfahrt einer Geschichte zu kombinieren. Dabei wirkt diese keinesfalls abgehetzt oder unglaubwürdig. Besonders gefallen hat mir allerdings die Darstellung von Jackson Hyde, dem neuen Aqualad. Dieser wird im Finalband noch mal sehr in den Fokus gerückt um seinen eigenen Weg zu finden.

Optik

Für die künstlerische Gestaltung dieser atemberaubenden Geschichte sind diesmal gleich drei Zeichner verantwortlich. Robson Rocha ,der seid Teil eins dabei ist, teilt sich das Zeichenbrett mit Marco Santucci und Miguel Mendonca. Die Übergänge zwischen den Zeichnern sind fließend. Allerdings merkt man bei genauerem Hinsehen kleine, aber feine Unterschiede. Da diese wirklich minimal sind und alle drei Künstler eine hervorragende Arbeit leisten, fällt dies allerdings nicht zu sehr ins Gewicht. Die gezeigten Visualisierungen sind absolute Hingucker. Egal ob groß angelegte Vollprints über ein oder mehrere Seiten oder eben detailverliebte Illustrationen. Alle versprühen ihre einzigartige Magie und lassen den Leser eine seichte Prise Fernweh beim Lesen vernehmen.

Besonders hervor sticht jedoch die atemberaubende Kolorierung des Comics. Alleine die Farbenvielfalt verschlägt einem den Atem. Die drei Künstler präsentieren ihr können auf sehr hohem Niveau und stehen dabei einander in nichts nach. Die Visualisierung des Bandes rückt die Story ins richtige Licht und untermalt das Geschehene auf den Punkt.

Fazit

Aquaman- Held von Atlantis 4 hinterlässt bei mir ein weinendes und ein lachendes Auge. Das lachende Auge für die gute Unterhaltung, die ich an der Reihe hatte. so wie die spannende und actionreiche Geschichte. Das Weinende, ganz einfach für das Ende der Reihe.

Die Geschichte ist schlüssig zu Ende gebracht. Das Aquaman typische Happy End durfte am Schluss natürlich auch nicht fehlen. Der Band vereint alles, was dem Leser seit Heft eins versprochen wurde und bringt die Story zum Ende hin noch mal zum Überkochen. Die Spannung übertrifft die drei Vorgänger um Längen, sodass es dem Leser wirklich sehr schwer fällt den Band zur Seite zu legen (auch, wenn das eigene Kind quengelt). Ich kann mich auch noch mal wiederholen, dass das Fantasygewand dem König von Atlantis vortrefflich steht, was ich eigentlich auch nicht mehr missen möchte. Kelly Sue DeConnick erzählt eine hervorragende abenteuerlustige Geschichte mit viel Drama. Allerdings auch mit mindestens genau so viel Herz. Die drei Zeichner Marco Santucci, Miguel Mendonca und Robson Rocha Visualisieren den Band mit so viel Herzblut, dass der Band ein regelrechtes Fernweh verursacht.

Mit all den neuen Charakteren und derer fantasievoller Gestaltung, wodurch jeder einen Band mit seiner eigenen Hintergrundstory verdient hätte, sowie den übermächtigen und grausamen Gegnern erinnert die Reihe mich doch etwas an eine meiner Lieblingsserien aus Kindheitstagen. Zugegeben, Aquaman ist nicht auf der Suche nach sieben goldenen Kugeln, dennoch versprüht DeConnick eben diesen Charme mit ihrer Charaktergestaltung.

Autor: Jordan Clark, Kelly Sue DeConnick

Zeichner: Marco Santucci, Miguel Mendonca, Robson Rocha

Inhalt: Aquaman 58-65

Preis: 22,00

Erstveröffentlichung: 04.03.2021

Format: Softcover

Seiten:212

Bildrechte liegen bei Panini Comics Deutschland

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