DC FanDome: The Other History of the DC Universe

Vor einigen Wochen wurde es bestätigt, dass Oscar Preisträger John Ridley (12 Years a slave) zusammen mit Giuseppe Camuncoli eine fünf- teilige Mini Serie namens „The Other History of the DC Universe“ veröffentlichen werden. Nun durften beide ein wenig darüber reden was das Projekt für sie bedeutet und was man erwarten darf.

Inhaltlich wird jedes Heft dieser Mini-Serie eigenständig sein und einen bestimmten Charakter in den Fokus rücken, aber wie Ridley einwirft werden alle Hefte ein übergeordnetes Thema haben, dass die Reihe wie eine Einheit darstellen wird. Zudem wollte John Ridley, der ein großer Fan von „The History of the DC Universe“ ist, sowohl reale als auch fiktive Begebenheiten und Vorkommnisse in der Reihe vermischen und betrachten. Doch sein Fokus soll dabei auf Figuren liegen, die nie im Fokus oder dem Zentrum jener Comic Ereignisse waren. Figuren, die entweder People of Colour sind oder einen Hintergrund in Minderheiten haben. Deswegen entschied sich Ridley dazu Black Lightnign (#1), Mal und Karen Duncan (#2), Katana (#3), Renee Montoya (#4) und Thunder/Anissa Pierce (#5) als Protagonisten zu wählen.

Jede Figur wird dabei in irgendeiner Weise ihre eigenen Probleme haben bzw. mit denen ihrer Zeit interagieren. Bei Black Lightning ist es der Hintergrund als Lehrer, bei Mal und Karen Duncan die Rolle als, wie Ridley es nennt, Hidden Figure Charakter (intelligente aber im Hintergrund agierende Figuren). Bei Katana wird es sich um die Angst bzw. das Misstrauen gegenüber asiatisch-stämmiger Menschen in den USA drehen und vor allem ein starker Bezug zu real historischen Gegebenheiten geschaffen. Während wiederum Renee Montoya und Thunder (Anissa Pierce) ihre Rolle als Leitbild der LGBT-Bewegung einneh,en und diese sogar noch erweitern.

Bei aller lehrreichen Geschichten und aktueller Brisanz sei es für John Ridley aber auch vor allem eines wichtig gewesen: er möchte all jene Figuren als hoffnungsvoll inszenieren und als Figuren, die eine Zukunft aufbauen. Er möchte weder People of Colour, noch Mitglieder der LGBT Bewegung oder anderen Minderheiten als Opfer darstellen. Denn das würde nicht das richtige Signal senden. Stattdessen sollen sie ein Zeichen der Hoffnung sein, dass Menschen, nicht weil sie Superkräfte haben sondern weil es das Richtige ist, Gutes tun.

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