DC FanDome: Mostly DCeased

„DCeased“ schlug ein wie eine Bombe und nach der Mini-Serie folgten diverse Folge-Titel, sodass man sich beim FanDome mit Autor Tom Taylor, den Zeichnern Trevor Hairsine und Karl Mostert sowie den Editoren Jessica Chen und Ben Abernathy zusammensetzte und ein wenig über das Zombie-Event von DC sprach.

Einleitend gaben die Beteiligten alle ihre Favoriten bekannt und welche Momente sie am meisten beeindruckten. Bei den Helden waren Superman mit zwei Stimmen (Tom Taylor und Trevor Hairsine) vorn, während der Rest entweder Green Lantern (Mostert), Green Canary (Chen) oder die Bat Familie (Abernathy) nannten. Bei der Auswahl der Momente wechselte es sich etwas ab und neben vielen Charaktertoden fiel vor allem die Figur der Green Canary (Dinah Lance) häufiger.

The Secret Origins of „DCeased“

Doch dann wurde auch ein wenig über DCeased selbst gesprochen, vor allem wie das Konzept selbst Fahrt aufnahm. Dabei sei Ben Abernathy mit der Idee an seinen lang jährigen Kollegen Tom Taylor herangetreten und habe ihm vor etwa zwei Jahren versucht DC’s Zombies schmackhaft zu machen. Taylor selbst war wohl erst gar nicht wirklich interessiert, da er die Idee von Zombies total langweilig fand. Doch Abernathy sei nach ihm so hartnäckig und überzeugt von dieser Idee gewesen, dass er einfach nicht nein sagen konnte.

Für den Zeichnerposten musste sich Abernathy wohl nicht so ins Zeug legen, wie Trevor Hairsine belächelte. Dieser habe wohl nur eine Anfrage mit dem Angebot bekommen, dass er allemöglichen Helden töten dürfe (wörtlich: „They asked me to kill everyone“). Das Angebot habe wohl sein Interesse geweckt, doch es waren dann die emotionalen Momente, die Hairsine unbedingt realisieren wollte.

Unkillables – Von Anti-Helden und Schurken

Die Idee zu der Mini-Serie der „Unkillables“ habe sich lezttes Jahr auf der San Diego Comic Con zwischen Taylor und Abernathy entwickelt. In einem schwammigen Bereich von Green Rooms und Schinkensandwiches wäre der Gedanke auf eine Street Level Version von DCeased gekommen. Sie wollte eine Survival Horror Geschichte erzählen und vor allem Schurken und Anti-Helden nutzen, da diese zum großen Teil entweder bewusst oder unbewusst von DCeased ferngehalten wurden. Die Wahl auf Karl Mostert als Zeichner war wohl das Panel vom Beginn von Heft #1, bei dem man Deathstroke auf einem Berg von Infizierten um sein Leben kämpfen sieht. Tom Taylor sah dies und meinte wohl nur, dass er diesen Typen unbedingt brauchte. Mostert kam auch noch kurz zu Wort und meinte, dass er beim Zeichnen vielleicht manchmal zu viel Spaß hatte, wenn man bedenkt wie brutal die Action war. Außerdem meinte er, dass Mirror Master nach diesem Comic definitiv bei ihm in der Liste der bedrohlichen Schurken weit nach oben geschossen ist.

Hope at World’s End und Dead Planet

Wie man merkt hat DCeased eine unglaubliche Eigendynamik entwickelt und das war wohl auch der Moment bei dem Abernathy zu Taylor meinte, dass sie davon profitieren und noch viel mehr erzählen könnten. So wollten sie mit „Hope at World’s End“, das von vornherein als Digital First geplant war, einfach neue Elemente in ihr neues Werk reinbringen. Dabei war der Kahlschlag der alten Garde der Justice League und die jungen Helden, die diese Lücke füllen, einer der zentralen ASpekte davon. Insbesondere die neue Trinity und deren Design haben Trevor Hairsine am meisten angesprochen. Auch war es Taylor wichtig bei allem Gore und Zombieteilen auch ein Gegengewicht zu schaffen. Deswegen entschied er sich dafür hier den hoffnungsvollen Anteil zu erhöhen. Und die Super-Pets zu integrieren.

Zu Dead Planet ließen sich Taylor und seine Mitstreiter nicht viel entlocken. Einzig den Hinweis auf das Ende der vierten Ausgabe durfte man dahingehend vermerken.

Suicide Squad und Injustice: Year Zero

Da der Titel des Panels es schon mit „Mostly“ verriet: es wurde auch über Taylors andere Projekte gesprochen.

Bei der Suicide Squad offenbarte Tom Taylor, dass er die Reihe zugeteilt bekam und erstmal keinen Bock auf die Reihe hatte. Nach seinem ersten Unmut hatte er sich aber Gedanken gemacht und versucht einen neuen Reiz darin zu sehen. Er hofft, dass seine Ideen gefruchtet haben und die Suicide Squad in ein anderes Licht rücken. Zudem sei er unglaublich geehrt gewesen gleich sieben neue Charaktere schaffen zu dürfen, wovon viele so positiv aufgenommen wurden. Vor allem über Thylacine freue er sich, da sie als indigene Australierin eine repräsentative Rolle einnehme und dies in seiner Heimat (Taylor ist Australier; Anm. d. Autors) ein großes mediales Thema war.

Auch zu Injustice: Year Zero wurde noch kurz etwas gesagt. So habe man die Möglichkeit überlegt die Hintergründe von Jokers Mordserie zu Beginn der eigentlichen Injustice Geschichte etwas näher zu beleuchten. Dies habe dazu die Idee befeuert die JSA einzugliedern und sie als Mentoren für die Justice League zu etablieren. Außerdem freute sich Taylor noch mal darüber die Dynamik von Batman und Superman erkunden zu können, bevor die Spaltung der Helden vollzogen war.

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