Beyond the Multiverse – Hellboy Kompendium 1

In unserer neue Rubrik “ Beyond the Multiverse “ werden wir euch ab sofort immer mit News, Rezensionen und anderem Material versorgen der sich außerhalb des DC Universums bewegt aber es Trotzdem verdient hat erwähnt zu werden.

Kaum ein Comicleser schafft es an dem Rothäutigen Haudrauf Namens “ Hellboy “ vorbei zu kommen ohne auch nur wenigstens einen Interessierten Blick auf das Cover zu werfen. So ging es auch mir und ich habe mir das erste Kompendium des Paranormalen Agenten auf der Comic Con in Stuttgart am Cross – Cult stand gekauft und möchte meinen Eindruck gerne mit euch Teilen.

[ Cross – Cult Backcover]

Hellboy ist die Eintrittskarte zu einer Ecke des Comicheft-Himmels, die man nie wieder verlassen möchte.
~ Alan Moore

Dieses Kompendium versammelt die ersten, mittlerweile klassischen Hellboy-Geschichten durchgehend in Farbe

SAAT der Zerstörung
Der Vorweihnachtsabend 1944. Auf einer schottischen Insel vollzieht ein Magier im Auftrag der Nationalsozialisten ein düsteres Ritual mit dem Ziel, die drohende Kriegsniederlage durch ein Bündnis mit den Mächten der Finsternis im letzten Moment abzuwenden. Ein glücklicher Zufall will es, dass der heraufbeschworene Abgesandte der Hölle jedoch in den Händen der Alliierten landet: Hellboy.

Der Teufel erwacht
Soho, New York City. Der Leiter eines Wachsfiguren-Kabinetts wird erschossen in seinem unheimlichen Museum aufgefunden. Ermittlungen ergeben, dass eine über zwei Meter große Holzkiste mit der Aufschrift „Giurescu, Objekt #666“ verschwunden ist. Der vermutete Inhalt der Kiste ruft Hellboy und die „Behörde zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen“ auf den Plan.

Sarg in Ketten
Eine Sammlung fantastischer Kurzgeschichten, in denen es Hellboy mit allerlei dunklen Mächten und tödlichen Kreaturen zu tun bekommt: Ein geschwätziger Leichnam, ein Kriegsmonster mit Wildschweinkopf, ein gefährlicher Goblin, der russischen Hexe Baba Jaga, ein mysteriöser Werwolffluch und schließlich ein künstlich erschaffener Gigant, der sich für einen Gott hält.

Review:

Hellboy wurde mir immer und immer wieder empfohlen und endlich konnte ich das erste Kompendium mein Eigen nennen. Den Charakter habe ich seid Ron Perlman die Rolle verkörperte bereits in mein Herz geschlossen und auch die Neu Auflage die 2019 ins Kino kam hat mir sehr gut gefallen und mir den letzten Anreiz gegeben mir endlich mal ein Hellboy Comic zu kaufen.

Das Kompendium kommt in einem Hardcover mit Integriertem Lesezeichen, sehr großes Lob an Cross – Cult hierfür, Beinhaltet dabei auf 448 Seiten die Hellboy Comics #1 Saat der Zerstörung, #2 Der Teufel erwacht und #4 Sarg in Ketten ( alle ebenfalls über Cross – Cult erschienen und Verlags vergriffen).

Ob sich die Investierten 50 Euro gelohnt haben erfahrt ihr weiter unten.

Inhalt:

Nach einem Vorwort von Robert Bloch eröffnet „die Saat der Zerstörung“, mit der Origin des großen Roten Hauptprotagonisten die in den wichtigsten Zügen durch die Filme den meisten bekannt sein dürfte, das Epos Hellboy.

Hellboy zieht es zu einer Mysteriösen Mission die mit einer Froschplage zusammen hängt in ein düsteres Anwesen und schnell wird klar das hier irgendetwas Absolut nicht stimmt.
Während man das Gefühl hat noch am Anfang der Geschichte zu sein bekommt man, durch die Hervorragende erzähl weise und die Spannenden Ereignisse im Comic, gar nicht mit das das Finale des ersten Bandes bereits begonnen hat.
Nach zwei vierseitigen Kurzabenteuern und einer Galerie endet auch schon der erste Band und eigentlich will man sofort weiterlesen.
Der zweite Band „Der Teufel erwacht“ kann auch eben genau diese Neugier und Spannung hochhalten wenn nicht sogar noch steigern. Eingeleitet wird dieser Band mit einem Vorwort von Alan Moore. Hellboy und sein Team werden auf der Suche nach einem Vampir nach Rumänien geflogen um an unterschiedlichen Orten den vermeidlichen Blutsauger zu finden, hier werden mehrere Nebenhandlungen ins Rollen gebracht auf deren Auflösung man leider in diesem Band vergebens wartet. Auch hier bemerkt man gar nicht wie viel man schon gelesen hat, die Interessanten Charaktere die Vorgestellt werden, die Spannende Handlung rund um Mythen und Legenden und der sehr Englische Humor schnüren ein Gesamtpaket was dem Legendären Ruf der Hellboy Comics gerecht wird. Nach einem Epilog der Mike Mignola extra für das Kompendium geschrieben hat und einer Bildergalerie folgt der aus mehreren Kurzgeschichten bestehende Band “ Sarg in Ketten“. Nach einem Vorwort von P. Craig Russell eröffnet “ Der Leichnam“ die Sammlung. Die Haupthandlung wird hier nicht weiter erzählt jedoch wird die ein oder andere Nebenhandlung zu ende gebracht und man bekommt mehr von dem Mürrischen Hauptprotagonisten von dem man eh nicht genug bekommt. Besonders herausgestochen haben die Storys „Der Leichnam“, Weihnachten in der Unterwelt“, “ Die Wölfe von ST. August“ und Fast ein Gigant“.

Optik:

Das Kompendium sieht gut aus und fühlt sich auch genau so gut an, an der Stelle möchte ich nochmal sehr lobend das Integrierte Lesezeichen erwähnen was bei 448 Seiten auch fast schon Notwendig ist.
Die Zeichnungen sind sehr Zeitlos und schlicht aber versprühen ihren eigenen Scharm dem man nach ein Paar Seiten verfallen ist und ihn nicht mehr missen will. Die Farben und Zeichnungen untermahlen immer perfekt das gerade gelesene und somit wird der komplette Band ein wahrer Genuss für Comicfans.

Fazit:

Jeder Comic Leser der annähernd was mit Mythen, Sagen, Legenden und Fabeln anfangen kann und auf Badass Helden steht der sollte mehr als nur einen Blick Riskieren. Wer Hellboy im Kino genossen hat kann mit dem Kompendium eigentlich nichts Falsch machen. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung da es wirklich das Meisterwerk ist von dem alle Hellboy Leser schwärmen.

Bestellen
( es gibt auch eine Leseprobe auf der Produktseite)

Preis: 50,00 Euro
Erstveröffentlichung 29.09.2016
Format: Hardcover
Seiten: 448
Autor: Mike Mignola
Zeichner: Mike Mignola
Inhalt: Hellboy #1 Saat der Zerstörung
        Hellboy #2 Der Teufel erwacht 
        Hellboy #4 Sarg in Ketten

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